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Bild: Bundesarchiv, Bild 183-28660-0001 / CC-BY-SA 3.0 (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-28660-0001,_LPG_Schönberg,_Lohnauszahlung.jpg), „Bundesarchiv Bild 183-28660-0001, LPG Schönberg, Lohnauszahlung“, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode/

Wie offen ist Lernmittelfinanzierung für OER?

In den letzten Wochen drehte sich bei Mapping OER alles rund um das Schwerpunktthema “Qualifizierung für Multiplikatorinnen und Multiplikatorinnen” für freie Bildungsmaterialien (Open Educational Resources, OER). Darauf aufbauend widmen wir uns künftig verschiedenen Ideen und Ansätzen zum Thema “Geschäftsmodelle”, die Anreize zur Umsetzung von OER liefern und damit verbundene Herausforderungen und Chancen für die Bildungslandschaft herausstellen. Ein so weitgreifendes Feld wie “Geschäftsmodelle” birgt allerdings die Gefahr, auf einer recht abstrakten Beschreibungsebene zu verharren, weshalb es naheliegt einen Zugang zum Thema zu schaffen, der mittels verschiedener Beiträge von Akteurinnen und Akteuren aus der Bildungspraxis geöffnet und diskutiert wird.

In unserem Auftaktbeitrag zum Thema “Geschäftsmodelle” richtet Leonhard Dobusch den Fokus auf mögliche Finanzierungswege für OER in Deutschland. Ausgehend von der Frage nach der Qualität kostenloser Lernmittel im Internet, betont der Autor die stark divergierenden Angebote von wirtschaftsnahen und öffentlichen Herausgebenden. Angebote öffentlicher Quellen seien überwiegend als gut bewertet, aber im Netz schwer auffindbar, sagt Dobusch. Die Materialien wirtschaftsnaher Herausgebender hingegen hätten bedeutend mehr didaktische Schwächen, seien dafür aber leichter zu finden. “An diesem Punkt könnte OER Abhilfe schaffen”, so Dobusch. Indem bestehende Verfahren der — primär öffentlichen — Lernmittelfinanzierung für OER geöffnet würden, so führt Dobusch zusammen, seien verschiedene Wege der Finanzierung denkbar. Wie können diese Finanzierungswege aussehen und umgesetzt werden? Wir freuen uns über Ihren Diskussionsbeitrag.

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