Qualitätskriterien allein reichen nicht

In unserem heutigen Beitrag erklärt Dr. Carl Christian Fey, warum ein Qualitätsanspruch, dem vorwiegend klassische Bildungsmedien unterliegen, nicht ohne weiteres auch auf freie Bildungsmaterialien übertragbar ist. Für Fey ist eine Pauschalisierung des Qualitätsbegriffes nicht zielführend. Die Vielzahl an unterschiedlichen Unterrichtsphilosophien und -konzepten verlangt die Einbeziehung unterschiedlicher, didaktischer Perspektiven (Lehrkräfte, Lernende, Eltern). Qualitätskriterien für OER sollten, so Fey, eine Passung zu bildungspolitischen und -praktischen Zielsetzungen gewährleisten und auf diese Weise vor allem eine bessere Orientierung in puncto Auswahl, Einsatz und Bewertung der Materialien ermöglichen. Würde so der Einsatz von OER erleichtert? Wir freuen uns über Ihren Diskussionsbeitrag!

Dr. Carl-Christian Fey, geb. 1975, ist Mitarbeiter am Lehrstuhl für Pädagogik der Universität Augsburg. Von 2011 bis 2014 war er am Forschungsprojekt „Bildungsmedien Online“ beteiligt, das sich unter anderem mit der empirischen Erforschung sowie der exemplarischen Analyse und Evaluation des im Internet verfügbaren Angebots an kostenfreien Lehr-/Lernmitteln befasste.

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